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Küssen ist nicht immer ein unbeschwertes Ereignis

Das Küssen und Geküsst werden ist nicht für jedermann ein fröhliches Ereignis. Denn, Mundgeruch kann zum Liebestöter werden. Studien zeigen, dass in Europa jeder Vierte von Mundgeruch (Halitosis) betroffen ist. In Deutschland leiden fünf Prozent der Bevölkerung dauerhaft unter Mundgeruch und über 30 Prozent empfinden Mundgeruch als Problem.

Trotzdem wird nicht gerne über Mundgeruch gesprochen. Denn, wer gibt schon gerne zu, dass er unter Mundgeruch leidet. Mancher merkt auch gar nicht, dass er schlecht aus dem Mund riecht und unternimmt daher nichts dagegen. Eine weitere Hürde ist das Ansprechen auf Mundgeruch. Auch das tut keiner gerne. Mundgeruch ist hierzulande immer noch ein Tabuthema.

Unbehandelter Mundgeruch kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.Oft ist er die Folge einer Entzündung des Zahnbettes (Parodontitis). Aber auch für andere chronische Erkrankungen kann Mundgeruch ein Alarmsignal sein.

Laut wissenschaftlicher Studien liegt die Ursache für Halitosis zu 90 Prozent im Bereich von Mund und Rachen. Mehr als 300 verschiedene Bakterienarten lassen sich im Mundbereich nachweisen. Einige wenige davon gelten als die Verursacher von Mundgeruch. Sie sind an der Entstehung von übelriechenden Schwefelsäuren und Fettsäuren beteiligt. Zumeist bilden sich Keimnester im hinteren Teil der Zunge. Von dort breiten sich die Bakterien in der gesamten Mundhöhle aus und sorgen hier für ein schlechtes "Klima".

Was kann man gegen den Mundgeruch tun? Die gründliche Zahnreinigung ist das A und O der täglichen Mundhygiene. Dazu gehören das regelmäßige Zähneputzen und das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten. Mit einem Zungenschaber können zudem Keime und Beläge von der Zunge entfernt werden.

Damit die Ursache des Mundgeruchs abgeklärt werden kann, ist ein Besuch beim Zahnarzt unerlässlich. Er leitet entsprechende Therapiemaßnahmen ein.

Redaktion e|pat|in®

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